Klassische Massage

Die klassische Massage ist eine der ältesten Therapieformen in der Geschichte der Menschheit. Sie existiert seit mehr als 4000 Jahren. Massieren heisst „Kneten“ und wird immer mit den Händen ausgeführt. Die Massage wird zu Heilzwecken eingesetzt.

Die Massage ist eine mechanische Beeinflussung des Körpers mit Hilfe bestimmter Handgriffe:

  • Kneten
  • Pressen
  • Walken (Rundstreichen)
  • Klopfungen, Klatschungen, Hackungen
  • Schüttelungen, Rollungen
  • Vibrationen
  • Streichungen

Mit der Massage führen wir eine passive Bewegungstherapie durch. Wir massieren die Körperdecke (Haut und Unterhautbindegewebe) und die Muskulatur, nicht dagegen die Gelenke. Die Massage bildet eine wichtige Ergänzung zur Entspannung und zum Training. Als Schmerztherapie hat die Massage nach wie vor ihren Hauptstellenwert bei akuten wie chronischen, nichtentzündlichen Erkrankungen. Der Klient kann nicht nur über den physischen Schmerz sprechen, sondern auch über den seelischen Kummer.

Die Massage hat verschiedene Wirkungen auf unseren Körper:

  • Aktivierung des Kreislaufsystems
  • Schneller Abtransport der Stoffwechsel-Schlackenstoffe
  • Geistiges und körperliches Wohlbefinden
  • Aktivierung des zentralen Nervensystems

Die Massage wird angewendet:

  • Zur Steigerung des Wohlbefindens
  • Muskelverspannungen aller Art
  • Verletzungsfolgen
  • Rheumatische Beschwerden
  • Erkrankung des Nervensystems
  • In der Rekonvaleszenz
  • Stoffwechselerkrankungen
  • Bei der Teilkörpermassage wird ein Körperteil (Beine, Rücken/Nacken, etc.) massiert.
  • Bei der Rücken-, Nackenmassage wird speziell auf Verspannungen in den Bereichen des Rückens, Schulter und Nacken eingegangen.

Sportmassage

Die Sportmassage ist eine spezifische Massage-Anwendung im Sportbetrieb. Wir massieren vorwiegend am gesunden Sportler.

Die Sportmassage spielt eine besondere Rolle bei der Vorbereitung für Training und Wettkampf und im Anschluss an die körperliche Anstrengung zur Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit. Das allgemeine Wohlbefinden des Sportlers wird gefördert. Sie kann auch ein wichtiger Teil der psychologischen Wettkampfvorbereitung sein.

Körperbewegungen werden durch Muskelkraft ausgelöst. Dabei unterscheiden wir zwischen Arbeitsmuskeln (Agonisten) und Gegenmuskeln (Antagonisten, „Bremsmuskulatur“). Die Anspannung (der Tonus) der Gegenmuskulatur gleicht in ihrer Wirkung dem „Fahren mit angezogener Handbremse“. Eine besondere Aufgabe der Sportmassge besteht darin, den Muskeltonus herabzusetzen, um die Bremswirkung zu verringern und so das Leistungsvermögen, die „Spritzigkeit“ des Sportlers, zu erhöhen.

Wir unterscheiden folgende Kategorien der Sportmassage:

  • Trainingsmassage (tiefgreifendes Kneten, kräftige Massage)
  • Vorbereitungsmassage (leichte, lockernde und aufwärmende Massage)
  • Zwischenmassage (kurz, leicht und lockernd)
  • Erholungsmassage (tiefenwirksame und rückflussfördernde Massagetechniken)